Nichts zu holen in Niesky
Das letzte Kreisderby der Hauptrunde fand bei Arktischer Kälte in Nieskyer Freiluftstadion statt.
Im Tor der Falken stand L.V. Albrecht, da Dustin Halloschan am Knie Verletzt ist, der Mann gegenüber hieß R. Greb, Ivonne Schröder nur auf der Bank. In der Abwehr fehlten Roberto Geiseler und Pavel Vait, dafür war Benni Reichardt wieder mit dabei und der Sturm wurde von Herm und Brenninger verstärkt.
Für die Falken konnte das Spiel nicht besser beginnen, einen schönen eingeleiteten Konter über Thomas Hruby verwertet Peter Meier zur frühen Führung in der 4 Spielminute. Niesky trat kämpferisch auf und Albrecht im Tor hatte das ein oder andere mal seine mühe Not aber auch die Falken hatten ihre Großchancen. Acht Minuten waren vorbei und die Niesky-Fans Jubelten über den Ausgleich durch Brill, ob der Puck wirklich hinter der Linie gewesen ist, war von unser Position nicht eindeutig zu erkennen. Dies sollte auch nicht die einzige strittige Situation am heutigen Abend sein. Nur eine Minute später und Andreas Baumer stellte den alten Abstand wieder her. Es folgten Chance für die Tornados, diese zum Teil Hundertprozentigen können sie, zum Glück für die Falken aber nicht nutzen. Somit ging es mit einer knappen ein Tore Führung in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt waren wohl die Falken noch mit ihren Gedanken in der warmen Kabine, denn nach genau einer gespielten Minute traf Musil, nicht unverdient zum erneuten Ausgleich. Die Tornados übernahmen nun das Spielgeschehen aber selbst eine Überzahl Situation, in dem sich die Falken kaum befreien können brachte ihn nichts ein. Jonsdorf wirkte in dieser Phase ein bisschen neben sich, kaum ein Angriff fand gefährlich den Weg zum Gehäuse von Greb, außer ein Schuss vom Bombe der leider nur ans Lattenkreuz ging. Nach einer kleinen Rangelei und Strafen für beide Seiten hatte Thomas Hruby die Möglichkeit die Scheibe im leeren Tornado Tor unter zu bringen, nur wird er vom Nieskyer Verteidiger gehalten was keine Strafe nach sich zieht. Die Führung für Niesky lag in der Luft, diese wurde dann auch in der 37 Minute durch Jandik zur Realität. Jonsdorf versuchte immer wieder Angriffe über Hruby einzuleiten aber Thomas wurde immer und immer wieder unfair von einen Nieskyer Verteidiger gestoppt. Bei einer Eins gegen Eins Situation hätte es sogar Penalty geben müssen nur der Pfiff von Herrn Hedwig blieb aus. Was sehr zum Unverständnis der mit gereisten Falken-Fans fiel. Somit war Jonsdorf nach den 2.Drittel mit einen Tor im Rückstand aber noch ist nicht verloren und die Falken-Fans traten noch Optimistisch auf.
Das Dritte Drittel begann mit Power-Play der Tornados da „Matze“ Kohl auf die Strafbank musste, kaum war er wieder da durfte S. Becher sich abkühlen. Beide Überzahlspiele brachten nicht den gewünschten Erfolg. Anschließend krümmte sich Hruby am Boden und wieder weit und breit kein Pfiff zuhören. Darauf wurde auch eine Tätlichkeit an einen Falken Spieler nicht gesehen. Die Tornado Spieler belagerten immer wieder das überforderte Schiri Gespann. Mittlerweile hatte der ein oder andere Falken Anhänger ein ungutes Gefühl, was auch 7min vor Ende bestättigt wurde, als Wimmer zur Entscheidung einnetzen durfte. Das 5:2 durch Bartell auch sehr umstritten, da Peter Meier hinterm Falken Tor am Boden lag. Jonsdorf wollte anschließend geschlossen das Eis verlassen, tat dieses aber dann doch nicht. Aus dieser Szene folgte eine Rangelei zischen „Niesky-Anhängern“ und der Falken Bank. So was will kein Eishockey Fan sehen !!!
Danach war auch Schluss im Waldstadion, im Grunde ein verdienter Sieg für die Tornados weil Jonsdorf ab den 2. Drittel zu harmlos auftrat, man verrannte sich häufig bei den Verteidigern der Tornados und vlt. ließ man sich auch ein wenig von der schlechten Schidsrichter Leistung beeinflussen. In der internen ausgetragenen Kreismeisterschaft steht es nach Punkten Unentschieden. Jedes Team konnte jeweils seine Heimspiele gewinnen nur auf fremden Eis war nicht zu holen.

