Verein - Geschichte

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In der ZSG Jonsdorf (zentrale Sportgemeinschaft e.V.) wird die Sparte Eishockey gegründet und das dabei entstandene Team nennt sich ZSG Jonsdorf „Die Falken“.
Blau-Weiß-Rot sind die Vereinsfarben und hier das Logo:
Gespielt wird in der Landesliga Ost unter Trainer Günther Goldberg.
2000/2001:
Die Falken bekommen mit dem tschechischen Verteidiger Jan Havlík einen neuen erfahrenen Spielertrainer.
2001/2002:
Aufstieg in die Sachsenliga, in der die Falken im guten Mittelfeld mitspielen.
Die spannendsten und damit beliebtesten Spiele waren gegen die „New Kings“ aus Weißwasser. Bis zu 1300 begeisterte Anhänger feuerten ihre Falken von den Rängen aus an.
Jonsdorf hat zu der Zeit den höchsten Zuschauerschnitt der Liga mit etwa 900 pro Heimspiel und ein Rekord von ca. 120 bei Auswärtsspielen.
2002/2003:
Jonsdorf spielte im Finale um den Sachsenpokal gegen Klingenthal, verlor allerdings mit 4:9.
2003/2004:
Die Falken steigerten ihre Leistungen und holten in diesem Jahr den Vizemeistertitel, außerdem belegten sie Platz 2. in der SZ-Sportlerumfrage.
2004/2005:

Die Falken schafften mit ihrem Trainergespann Havlík/Goldberg den bisher
größten Vereinserfolg, indem sie den Sachsenpokal zum ersten mal ins Zittauer Gebirge holten.
Das Pokalfinale war bis zur letzten Minute mit Spannung überladen, doch am Ende siegten die Jonsdorfer gegen die „Jungen Wilden“ aus Dresden mit 4:3 nach Penaltyschießen.
2005/2006:
Die Falken wurden als Titelfavorit hoch gehandelt, schafften allerdings wieder „nur“ den Vizemeistertitel. Diesmal jedoch als EHC Jonsdorfer Falken. Die Fachsparte Eishockey und der Förderverein „Freunde des Jonsdorfer Eishockey“ vereinigten sich zum Eishockey Club Jonsdorf.
2006/2007:
Diese Saison sollte die bisher erfolgreichste Saison der Falken werden.
Zu Beginn gelang es dem Vereinsvorstand den erfahrenen tschechischen Trainer Horymir Sekera zu verpflichten, welcher Jan Havlík ablöste, der jedoch weiterhin als Verteidiger in Jonsdorf spielt. Günther Goldberg fungiert nun noch als Co-Trainer. Mit Sekera kam auch der Manager Wolfgang Stöber aus Weißwasser. Ziel war es den Aufstieg in die Regionalliga in 2 oder 3 Jahren zu schaffen.
Doch die Arbeit der Trainer zahlte sich schon in dieser Saison aus. Die Falken unterlagen in der Spielzeit nur 2 mal und konnten sich somit, mit etwas Schützenhilfe der Leipziger, schon vorzeitig den Sachsenmeistertitel sichern. Dieser enorme Erfolg wurde durch den Sieg der SZ-Sportlerumfrage als „Mannschaft des Jahres“ noch gekrönt.
Ab 2007/2008 spielen die Falken Regionalliga.
Zu erwähnen wäre auch die wirklich gute Nachwuchsarbeit des EHC.
So spielen die Bambinis regelmäßig in Turnieren mit.
Die Kleinschüler, sowie die Schüler-Knaben spielen in einer Spielgemeinschaft mit Slovan Frýdlant, wobei die Kleinschüler in der Ostdeutschen Meisterschaft antreten und die Knaben-Schüler in einer tschechischen Nachwuchsliga.
Seit 2003 gibt es außerdem eine Mädchenmannschaft, welche allerdings an keinem Ligenbetrieb teilnimmt.
2007/2008:
Die durch den Aufstieg als Außenseiter abgestempelten Falken konnten in ihrer ersten Regionalligasaison so einige Teams überraschen. Zwar schafften die Jonsdorfer gerade mal 2 Siege gegen den BSC in der Vorrunde, doch gelangen enorm knappe Ergebnisse gegen z.b. FASS Berlin und so zogen die Neuaufsteiger verdient in die Meisterrunde ein. Auch dort wirbelten die Falken die Favoriten gekonnt durcheinander; so holte man z.b. gegen Braunlage, Wedemark, Adendorf und Bremerhaven ein paar Punkte. Am Ende der Saison reichte es zwar doch nur für den letzten Platz, doch das Eishockey in Jonsdorf hat wirklich einen riesen Sprung gemacht in dieser Saison!
Anfang 2008 gab es erneut einen Trainerwechsel. Aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen den Spielern und Sekera wurde dieser beurlaubt und Moritz Schmidt probeweise eingesetzt. Ab der nächsten Saison übernimmt Herr Schmidt das komplette Traineramt!
2008/2009:
Unter dem jungem Trainer Moritz Schmidt vollbrachten die Falken diese Saison neue Höchstleistungen. Trotz oder gerade wegen dem ungemein jungen und hungrigen Falkenteam wurden einige Überraschungssiege eingefahren, die man den Jungs zu Beginn vielleicht nicht zugetraut hätte. Siege gegen Erfurt und Preussen, als Höhepunkt für die Fans sogar 9 von 12 Punkten gegen Niesky konnten sich wirklich sehen lassen. Am Saisonschluss standen die Falken auf einem guten 5. Platz! Der Positivtrend soll 2009/2010 fortgesetzt werden.
2009/2010:
Diese Regionalligasaison spielten die Falken erneut unter einem neuen Trainer. Nachdem Moritz Schmidt zu den Dresdner Eislöwen in die 2. Bundesliga wechselte, konnte der EHC den erfahrenen Coach Jaroslav Stastny in das Zittauer Gebirge holen.
Die Mannschaft der Falken setzte sich aus dem Kern der letzten Jahre und jungen Nachwuchstalenten mit einer Förderlizenz aus Weißwasser zusammen. Wie auch zuletzt setzte der Verein sein Vertrauen in eine junge und hungrige Truppe, wobei einige erfahrene Spieler wie Jan Havlik oder Pavel Vait als Leitfiguren fungierten.
Die Gegner der Falken waren zusätzlich zu Halle und Leipzig dieselben wie im Vorjahr.
Alles in Allem konnte die junge Truppe um Mannschaftskapitän David Wolters eine überzeugende Saison spielen. Als Highlights dieser Spielzeit zählten sicherlich die 4 Siege (2 nach Penaltyschießen) gegen den amtierenden Meister ECC Preussen Berlin. Zum Saisonende platzierten sich die Falken auf Rang 6 in der Tabelle und damit im guten Mittelfeld.
Auch in der kommenden Saison wird Trainer Jaroslav Stastny wieder an der Bande stehen. Hoffen wir, dass es ihm und seinen Spielern erneut gelingt, die großen Clubs ein wenig zu ärgern!

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